JennyBartschPhotography-Fotografin

Sommer 2016. Ich ziehe die Decke über meinen Kopf! Ich will das es ruhig ist, ruhig um mich herum, sowie in meinem Kopf! Es soll still sein, am besten auch noch dunkel. Ich will auf keinen Fall jemanden sehen und generell will ich auch gar nicht gesehen werden. Obwohl ich zwanghaft versuche an nichts zu denken – redet mein Geist unaufhörlich weiter. Er redet mir Sachen ein, die mich an allem zweifeln lassen, böse Gedanken eben. „Du kannst gar nichts, du hast überhaupt noch gar nichts erreicht, was willst du eigentlich? Werde gefälligst besser, schau was die anderen schon alles erreicht haben“. Es ist 2:00 Uhr und mir fallen endlich die Augen zu. Als ich wieder aufwache ist es 03:00 Uhr und es kommt mir vor, als hätte ich mindestens acht Stunden geträumt. Mir laufen die Tränen übers Gesicht, ich kann es mir selbst nicht erklären und gerade das macht mir Angst. Es dauert wieder eine ganze Weile bis ich einschlafen kann.

Am nächsten Morgen laufe ich unmotiviert ins Bad. Meine Laune könnte nicht schlechter sein! Mich nervt alles – vom Geräusch des vorbeifahrenden Roller, das Gezwitscher der Vögel, das es regnet, das ich scheiße aussehe, das meine Augen aussehen als hätte ich letzte Nacht ne Schlägerei angezettelt, das ich gezwungen bin überhaupt aufzustehen und am allermeisten nervt mich mein „ich“. Ich hasse mich. Keine 20 Minuten später stehe ich im Stau. Wie jeden Tag. Ich bin eine tickende Zeitbombe und wenn die Menschheit zu blöd für das Reißverschlussverfahren ist, dann soll sie einfach aussterben! Ich bin wütend, hätte ich ein Pulsband, hätte das Display nicht genügend Ziffern. Nach quälenden 60 Minuten auf der Autobahn (für 20km) bin ich endlich im Büro. Das ich keinen Parkplatz mehr vor der Tür bekomme, gleicht einem Weltuntergang. So, Tür auf, Tür zu, ich will mit niemandem reden. Auch wenn ich meine Kollegen sehr mag, ich will genervt und wütend sein. Ich setze mich also an meine Projekte und beginne fleißig für mein Geld zu arbeiten…

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Als das Telefon klingelt, meine Stimme immer launischer wird, blickt mein Kollege über seinen Monitor. Er weiß was los ist – gleich wird mein Kopf wieder rot! „Das Projekt hat sich erledigt, trotzdem danke für die Entwürfe“. Ich knalle den Hörer auf und würde am liebsten direkt nach Hause fahren. „Wofür braucht man mich hier eigentlich? Ich bin sinnlos, überflüssig, kreative gehören woanders hin aber nicht in den öffentlichen Dienst“, werfe ich wütend in den Raum. Mein Kollege nickt, versucht mich aufzuheitern aber es prallt einfach so an mir ab. Die nächsten Tage kann man mir meine Unmotiviertheit förmlich ansehen. Wozu soll ich überhaupt anfangen? Wozu mir Mühe geben? Die „unkreativen“ haben ja doch mehr Ahnung als ich von meinem Job, dann sollen sie es doch einfach selber machen.

Die Tage vergehen, mal geht es auf aber zunehmend immer mehr bergab. Alle Versuche, mich abzulenken, mir gutes zuzureden, scheitern. Manchmal weine ich einfach drauf los. Beim kochen, beim Wäsche aufhängen, beim Rad fahren – es wird immer öfter. Zum einschlafen brauche ich oft Entspannungsmusik. Was ist nur los mit mir?

Ich find mich ätzend, mein Gesicht, meine Figur, meine Stimme. Alle anderen sind viel schöner – machen tolle Sachen. Ihre Instagram-Kanäle sind so beneidenswert – ich möchte auch Erfolg. Aber so richtigen Erfolg, es reicht mir nicht, dass Leute meine Fotos kennen, das mir Menschen Nachrichten schicken – mir reicht überhaupt nichts! Ich bin eine kleine armselige Wurst die schiss hat und deren Selbstzweifel sich immer tiefer in die Seele fressen! Ich konsumiere – Instagram, Facebook, Pinterest, Twitter und YouTube. Ich verliere mich. Mein Kopf bekommt eine totale Reizüberflutung. App auf – App zu! App auf, neu laden, auf Likes warten! Ich komme mir immerhin dämlich vor – das ist ja schon mal was. Die Nachrichten frustrieren mich und ich habe das Gefühl, dass die Welt in der ich lebe immer schlimmer wird. Ich will keine Push-Benachrichtigungen mehr erhalten und auch sonst nichts mehr um mich herum mitbekommen. Auf meinem Instagram Account folge ich jetzt nur noch 60 Leuten. Es sind in der Tat nur noch Freunde…

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Der nächste Morgen beginnt wie alle anderen auch. Ich hasse alles. Als meine Kollegen sich wieder über die Situation aufregen und wir alle gerade so richtig in Fahrt kommen, fang ich an zu heulen. Im Büro! Ich sitze mit meinen 26 Jahren da und heule. Weil ich genervt bin, weil ich meine Gefühle und mich selbst nicht mehr unter Kontrolle habe. „Jenny, du gehst jetzt zum Arzt, das ist nicht auf die leichte Schulter zu nehmen“, sagt mein Kollege und schaut mich dabei eindringlich  an. Bei diesem Satz fühle ich mich noch schlechter und kleiner. Unfähig mein junges Leben zu führen. Ich muss da erstmal drüber nachdenken. Was werden meine Freunde sagen? Meine Verwandten? Meine Eltern? Ich bin nicht krank, ich bin nur gerade unzufrieden. Wird man überhaupt verstanden? Ich meine, ich habe ja eigentlich keine Probleme. Ich hab ne Wohnung, einen Freund, ne Katze, einen gut bezahlten Job, kann mein Hobby nebenbei ausführen – was beschwere ich mich eigentlich!? Ich lebe in Deutschland – Millionen Menschen wünschen sich das. Ich steigere mich immer weiter rein und stehe am Ende wieder mit leeren Händen und leerem Herzen da.

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Wenige Tage später betrete ich um 15:00 Uhr eine Arztpraxis in Bonn. Im Wartezimmer bekomme ich Schweißausbrüche und überlege schon, wie ich hier am schnellsten mit einer guten Ausrede davonkomme. Plötzlich werde ich aufgerufen, die Tränen sammeln sich und ich gehe mit verschwommenem Blick ins Behandlungszimmer. „Ich komme gleich, fünf Minuten noch“, ruft die Ärztin. Ok, meine Möglichkeit noch schnell zu verschwinden…

Als die Tür hinter der Ärztin zugeht und sie mich freundlich anlächelt, sehe ich aus, als hätte ich gerade einen Halbmarathon hinter mir. Ich schäme mich für meine verschwitze Hand, für alles was mit mir zu tun hat. Sie scheint das aber gar nicht zu stören und schaut mich an. Ich warte auf eine Frage und bekomme Beklemmungsgefühle. „Wie kann ich ihnen helfen“, fragt die Ärztin. „Das weis ich auch nicht“, bricht es aus mir heraus. Tränen laufen mir übers Gesicht. Ich weis gar nicht was ich sagen soll. Alles kommt mir lächerlich vor. Dann haue ich Satzfetzen heraus und werfe zusammenhangslose Wörter in den Raum. Oh man, was soll sie denn jetzt damit anfangen, denke ich mir. Wird sie mich gleich fragen, was ich eigentlich hier will? Ich starre auf den Boden, frage mich, wie es eigentlich soweit kommen konnte. Ich beim Arzt, nicht weil ich einen Schnupfen habe, sondern weil da oben was nicht richtig läuft. Ich erzähle der Ärztin grob was los ist, froh darüber, dass sie mir fragen stellt und nicht auf große Erzählungen wartet. Das macht es mir irgendwie leichter.

Fazit: sie zieht mich aus dem Verkehr.

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Ich soll erstmal „nichts tun“. Hä? Sowas gibt es bei mir nicht. Es gibt immer etwas zu tun! Bin ich mit dem einen fertig, fällt mir schon was neues ein. Wenn ich versuche mich zu entspannen dann denke ich schon wieder auf neuen Ideen rum oder fühle mich schlecht, weil ich eben einfach nur rumliege. Eine Woche soll ich nun gar nichts tun und so komisch es klingt aber es ist die schlimmste Woche, die ich je erlebt habe. Es ist wie ein Entzug aber ein Entzug bei dem man permanent mit sich selbst zu kämpfen hat. Wenn ich morgens aufwache, habe ich keinen Grund aufzustehen und bleibe oft bis spät abends einfach im Bett. Ich lasse kein Licht rein und befinde mich irgendwo zwischen schlafen und nachdenken. Selbst der Gang zum Kühlschrank ist mir zu anstrengend und so verbringe ich eine Woche komplett isoliert in meinem Schlafzimmer. Ab und an beantworte ich ein paar WhatsApp Nachrichten – telefonieren ist nicht drin. Sieben Tage sind unfassbar schnell vergangen aber ich soll mich wieder bei der Ärztin melden bzw. vorbeikommen. Wir reden und ich merke wie mir das erzählen ein Stück weit leichter fällt. Trotzdem schäme ich mich. Für die zweite Woche habe ich ein paar Aufgaben bekommen, um die ich mich kümmern soll. Langsam. Zum einen soll ich eine Liste erstellen, was meine Ziele sind, meine Träume, meine Ängste! Ich soll einfach mal Gedanken sammeln und mich nach einem Therapeuten umschauen. Allein das Wort Therapeut macht mir Angst…

Ich verbringe die nächsten Tage mit einem kleinen Notizbuch und versuche das Chaos in meinem Kopf zu sammeln. Warum geht es mir eigentlich so schlecht? Wo kommen all diese Gedanken her? Was kann ich tun, um wieder auf die Beine zu kommen? Was würde mich glücklich machen? Ich brauche mehrere Tage um zu der Erkenntnis zu kommen, dass das was mich am meisten glücklich macht gleichzeitig auch am unglücklichsten macht. Die Kunst.

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Ich bin ein kreativer Kopf – ich stecke voller Ideen und Träume. Will am liebsten alles gleichzeitig und jeden Tag fallen mir neue Projekte ein. Aber ich bin zu schnell. Ich muss mir eingestehen, dass ich nicht alles haben bzw. erreichen kann. Das ich mir kleine Ziele stecken muss und mich auch mehr über die kleinen Dinge freuen muss. Ich muss lieben lernen, was ist. Oft machen wir uns unsere eigenen Probleme und müssen daran erinnert werden, was wir alles erreicht haben und worauf wir stolz sein können. Wir messen uns zu oft an anderen, bewundern Menschen im Internet von denen wir eigentlich gar nichts wissen und sind gierig nach Erfolg. Aber was bedeutet Erfolg überhaupt? Bedeutet Erfolg wirklich viele Follower zu haben? Machen Follower meine Arbeit zu einer besseren? In dieser einen Woche habe ich alles hinterfragt. Habe an die zwanzig Therapeuten kontaktiert aber unter einer Wartezeit von acht Monaten ist nichts zu machen. Eigentlich bin ich nicht wirklich scharf drauf, auf einem Sofa zu sitzen und über meine vermeintlichen „Nichtigkeiten“ zu reden aber vielleicht tut es gut mit einer völlig fremden Person zu sprechen, die meine Probleme von außen betrachtet. Freunde und Familie reden einem immer gut zu.

Wenige Tage später sitze ich in Siegburg bei einer neuen Ärztin, auch sie hört mir zu und versucht mich aufzuheitern. Sagt mir allerdings sehr schnell, dass sie eigentlich keine neuen Patienten mehr aufnehmen kann und mir Tabletten verschreiben möchte. Ich bin skeptisch. Brauche ich das wirklich? Was ist, wenn ich das von nun an immer brauche? 1000 Fragen schießen mir durch den Kopf. Jetzt habe ich zwar Tabletten aber immer noch niemanden zum reden. Ich probiere es aus. Kurz vor dem schlafen gehen drücke ich eine kleine Pille aus der Packung und schlucke sie runter. Ich schlafe an diesem Abend schneller als gedacht ein und als ich am nächsten Morgen aufwache ist da erstmal nichts. Keine schlechten Gedanken – ich bin nicht genervt. Ich nehme die Tabletten knapp zwei Wochen, dann ist die Packung leer. Da die Ärztin keine Zeit mehr hat, komme ich gar nicht erst in Versuchung neue zu bestellen. Ich muss also lernen selbst mit meinem bösen Geist klar zu kommen.

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In der nun vierten Woche soll ich mal wieder raus gehen und Dinge unternehmen. Klingt erstmal nicht so schwer aber ich habe das Gefühl, als wüsste jeder über mich Bescheid – als wäre mir meine depressive Stimmung direkt von den Augen ablesbar. Ich fühle mich nackt. Die Welt ist so laut, so stressig, so kalt. Ich möchte am liebsten wieder in mein Schneckenhaus.

Während ich mit meinem Buch und meinen Notizen im Park sitze und auf den Rhein schaue, schreibe ich folgende Dinge auf:

  • Ich will mehr auf mich achten
  • Ich will mehr Lebensqualität
  • Wieder mehr zur Ruhe kommen
  • Kreativität wieder mehr leben
  • Ansprüche und Perfektionismus runterfahren
  • Negatives nicht mehr zulassen
  • Beschäftigungen suchen, mit denen ich nicht nur „Arbeit“ verbinde
  • Ich muss mir kleine Ziele setzen und mich über diese freuen können
  • Social Media ist nicht alles – hör auf deine Zeit damit zu vergeuden!
  • Schau mehr auf dich und weniger auf andere
  • Viel Geld macht auch nicht glücklich

Nach knapp fünf Wochen kehrt für mich der Alltag zurück. Ich stehe zwar noch auf wackeligen Beinen aber es geht bergauf. Die Arbeit tut gut. Auch die Gesellschaft mit den Kollegen. Es ist auch schön wieder andere Geschichten zu hören, als nur die eigenen. Langsam versuche ich meine Liste zu verwirklichen. Als kleine Hilfe habe ich sie mir mehrmals ausgedruckt und an Orten platziert, an denen ich mich öfter aufhalte.

Des Weiteren habe ich eine Liste mit Dingen aufgeschrieben, die ausschlaggebend für meine Depression waren:

  • Verlustängste
  • Zu viele Ziele und die damit verbundene Ungeduldigkeit auf Erfolg
  • Ausbleibender Erfolg
  • Keine Kommentare, keine Follower = schlechte Arbeit
  • Nur ein kleiner Fotograf von vielen zu sein
  • Nichts erreicht zu haben
  • Unzufriedenheit im Job, sich sinnlos und überflüssig fühlen
  • Am Ende des Tages nichts wertvolles getan zu haben
  • Schlechte Gedanken zu oft zugelassen
  • Mangeldes Selbstbewusstsein im Hinblick auf meine Arbeit (Alle anderen sind eh besser als ich)

JennyBartschPhotography-Fotografin

Sommer 2017. Ich sitze auf meinem neu eingerichteten Balkon und genieße die letzten Sonnenstrahlen. Mein Kater liegt neben mir. Ich fühle mich nach knapp einem Jahr besser denn je und ich denke über einen Blogpost nach…

Es hat mich ein Jahr gekostet, meine Einstellung sowie mein Handeln zu ändern. Das Leben wieder mehr zu genießen und zufrieden mit dem zu sein, was ist! Ich möchte niemals mehr in so einem Loch stecken und möchte euch bitten, auf euch aufzupassen. Es geht schneller als man denkt. Genießt jede Minute eures Lebens und versucht so viel wie möglich zu erleben. Draussen ist es so viel schöner als drinnen. Lasst euch nicht von anderen ablenken, lasst euch höchstens inspirieren. Ein Buch, dass mir sehr geholfen hat heißt: Die Kunst ein kreatives Leben zu führen. Es ist so viel wahres darin enthalten und hat mir zu ganz neuen Denkansätzen verholfen.

Im nächsten Blogeintrag erzähle ich euch von meinen Methoden und wie ich mein Leben heute führe. Was ich geändert habe und wie ich in Zukunft leben will. 

JennyBartschPhotography-Fotografin

„Der Glaube an unsere begrenzte und armselige Persönlichkeit ist uns so sehr in Fleisch und Blut übergegangen, dass wir uns gar nicht vorstellen können, wie wir ohne sie auskommen sollen.“ (Jack Kornfield).

„Es fällt den meisten Menschen leicht, 30 Minuten Stück von ihren negativen Eigenschaften zu berichten, aber sprechen sie mal zehn Minuten nur davon, was sie an sich liebenswert und wertvoll finden“.

(Frank Berzbach)

„Positive Werte und Denkweisen stehen daher im Vordergrund – Glück, Achtsamkeit und Mitgefühl. Je mehr wir diese kultivieren, desto weniger Platz bleibt für Ängste, Gier und Wut. Und desto weniger leiden wir an Zerstreuung und Ablenkung. Achtsam zu sein bedeutet, sich konzentrieren zu können.“

(Frank Berzbach)

„Wer völlig in seiner Arbeit aufgeht, verliert eine umfassende Perspektive auf sein Leben. Eine so eingeschränkte Sicht hemmt am Ende die Kreativität, weil sie unsere Erfahrungen künstlich einschränkt. Wer seine beruflichen Sichtweisen auf alle anderen Bereiche ausdehnt, wird blind.“

(Frank Berzbach)

Written by Jenny Bartsch
Portrait and Documentary Photographer

    15 Kommentare

  1. Luisa 1. Juni 2017 at 22:37 Antworten

    Wow! Ich finde es sehr mutig von dir dass du so klare Worte findest.Dein Text hat mich richtig gefesselt und regt einen zum Nachdenken an. Am Ende ist es schön zu lesen dass du dich in deiner Haut wieder wohlfühlst, in deinem ICH. Hoffe du lässt nie wieder zu, dass du in ein solches Loch fällst.
    Du bist toll und deine Worte und Arbeit inspirieren.

    • Jenny Bartsch 2. Juni 2017 at 8:35 Antworten

      Vielen vielen Dank meine liebe Lui:*
      Ich gebe mein Bestes aber ich glaube das wird so schnell nicht mehr passieren:)
      Drücke dich ganz fest:)

  2. Peggy Waack 2. Juni 2017 at 12:37 Antworten

    Jenny, ich möchte dich spontan in den Arm nehmen und dir sagen und schreiben, wie berührend ich diesen Eintrag fand. Ich musste immer wieder aufhören zu lesen, Tränen rannten übers Gesicht! Es wird anders, besser, niemals einfach, aber der Mühe wert! In einer Zeit, wo dir heute jeder erklärt , du kannst nur erfolgreich sein, wenn du sogar noch auf Klo socialst, ist krank und macht auch andere krank! Ich hätte hier soviel zu schreiben, dann eher per pn! Ich möchte dir nur sagen, dass ich dich für einen ehrlichen großartigen Menschen halte, der mehr Rückrad besitzt als die ganze SM Gemeinde! Ich wünsche dir wirklich alles Gute und falls du Rostock ansteuerst, das Fischbrötchen und das Bier geht auf mich !

    • Jenny Bartsch 2. Juni 2017 at 19:02 Antworten

      Liebe Peggy,

      habe mich gerade so sehr gefreut wieder von dir zu lesen! Du hast so Recht mit dem was du sagst. Hab eben so heftig über „In einer Zeit, wo dir heute jeder erklärt , du kannst nur erfolgreich sein, wenn du sogar noch auf Klo socialst“ lachen. Es ist einfach so heftig, was manche Menschen mittlerweile für Erfolg tun. Alle sind so abhängig und hängen ständig nur von den Handys. Du kannst mir immer gerne schreiben, per Mail oder bei Facebook, wie du magst:) Wenn ich nochmal oben in der Ecke bin, werde ich direkt an dich denken und ich wünsche mir wirklich, dass wir uns mal sehen:)
      Drücke dich ganz fest aus der Ferne!!!

  3. René Coburger 2. Juni 2017 at 16:03 Antworten

    Hey Jenny,

    Du bist GROßARTIG! Keep things up!

    Dein „heimlicher“ Fan und Fotografenkollege René

    • Jenny Bartsch 2. Juni 2017 at 18:59 Antworten

      René, vielen vielen Dank für die lieben Worte!! Hab mich wirklich sehr gefreut von dir zu lesen:)
      Ich hoffe es geht dir gut:))
      Fühl dich gedrückt!!

      • René Coburger 3. Juni 2017 at 3:16 Antworten

        🙂

  4. Jörg Gabsch 3. Juni 2017 at 22:51 Antworten

    Jenny, toll das es dir besser geht und das dues geschafft hat diesen Blogeintrag zu verfassen! Ich drück dir auch weiterhin alle Daumen, die ich finde!

    • Jenny Bartsch 4. Juni 2017 at 2:36 Antworten

      Vielen vielen Dank Gabschiiiiii:) Hoffe wir sehen uns bald wieder!!

  5. Nadia 9. Juni 2017 at 12:57 Antworten

    Wie wunderbar ehrlich! Es tut mir leid, dass du das durchmachen musstest Jenny… und doch hat es etwas schönes, dieser Zerbruch, dieses Ende, aus dem etwas Neues entsteht, ein neues Leben wachsen kann, aus dem du sicher viel gelernt hast und noch lernen wirst…mein Herz freut sich für dich, für deinen wiedergewonnenen Mut. Ich drück dich! x Nadia

    • Jenny Bartsch 20. Juni 2017 at 17:38 Antworten

      Liebe Nadia:) Ich habe mich ganz besonders über deine Worte gefreut!! schließlich habe ich von dir so viel lernen können. Nicht nur von deinem Workshop, nein, auch durch deinen Blog, deine Videos und deinem tollen Newsletter. Du findest immer die richtigen Worte und bist einfach ein so herzlicher Mensch! Wie du schon sagst, aus etwas schlechtem folgt meist auch immer etwas gutes. Manche Dinge muss man wohl erst erleben um eine andere Sichtweise zu bekommen. Quasi wie der erste Liebeskummer:D Eine schreckliche Erfahrung aber hinterher macht man auch schon vieles anders…

      DANKE DANKE DANKE für deine Worte:))
      Drücke dich fest
      Jenny

  6. Norbert Waldorf 15. Juni 2017 at 7:16 Antworten

    Worte wie aus meinem eigenen Kopf nur so viel besser geschrieben als ich das jemals könnte. Bewundernswert! Jenny, mit solchen Gefühlen bist Du nicht allein.

    • Jenny Bartsch 20. Juni 2017 at 17:32 Antworten

      Vielen Dank Norbert! Das freut mich sehr. Ich hoffe, dass du dich nicht ähnlich fühlst. Wünsche das wirklich keinem.
      Ganz liebe Grüße
      Jenny

  7. Eva 18. Juni 2017 at 12:14 Antworten

    Liebe Jenny du fasst das in Worte was für viele nicht greifbar ist. Unsere Generation durchlebt einen Fluss der immer einströmenden Medienwelt. Und du schreibst genau darüber wie man dieser Welt mit Hilfe ein Stück weit entkommen kann. Danke für deinen ehrlichen Worte und deinen Mut darüber zu schreiben.

    Deine immer treue Schulbankdrückerin :*

    • Jenny Bartsch 20. Juni 2017 at 17:30 Antworten

      Meine liebe Eva:) Danke für deine Worte. Du hast Recht, unsere Gesellschaft ist so abhängig von dieser Medienwelt, dass viele gar nicht mehr ohne zurecht kommen. Es muss immer alles noch perfekter sein und man muss besser sein als alle anderen. Es ist wirklich traurig anzusehen, was wir uns selber aufhalsen. Im Job muss jeder immer 100% geben und wer nicht gut genug war, der bekommt es jeden Tag zu spüren. Auf lange Sicht wird uns das sehr kaputt machen und es wird immer mehr Menschen geben, die in ein sehr tiefes Loch fallen…

      Ich drücke dich fest!!

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