Lletzte Woche Sonntag hatte ich zum ersten Mal, nach meinem langen Aufenthalt in Afrika, wieder ein Photoshooting. Noch ohne eine genaue Idee suchte ich über meine Facebookseite nach einem Model.

 Recht schnell meldeten sich viele Mädchen, was mich wirklich sehr gefreut hat. Vielen Dank noch einmal an alle, die mir ihre Fotos geschickt haben. Entschieden habe ich mich dann für die liebe Hülya, mit ihr hatte ich schon 2014 ein tolles Photoshooting. Damals waren wir in Köln in einem Gewächshaus und jedes Mal wenn ich daran denke muss ich lachen! Ich steckte Hülya in mein nagelneues Ballkleid und da Hülya um einiges dünner ist als ich, bestand der komplette Rücken aus Wäscheklammern. Ich kam mir wieder einmal höchst professionell vor. Als wir dann bei -7° nach Köln fuhren und die ersten Bilder im Schnee machten, freute ich mich tierisch auf die +30° im Gewächshaus. Meine Kamera nicht, die stelle sich stur und war für ca. 30 Minuten beschlagen! Klingt verdammt logisch aber ich hatte zu dem Zeitpunkt gar nicht drüber nachgedacht! Aber am Ende hat doch alles geklappt und die Bilder mag ich bis heute sehr. Hier könnt ihr euch die Serie noch einmal anschauen.

Das Photoshooting

Als dann der Termin für unser nächstes Photoshooting stand, holte ich mir noch die Liebe Lisa ins Boot. Sie ist einfach der Wahnsinn in Sachen Hair&Make-up. Unfassbar genau und man merkt jedes Mal mit wie viel Liebe sie die Mädchen zurecht macht. Immer noch auf der Suche nach einer Idee, durchwühlte ich meinen Kleiderschrank und sah plötzlich die Hose, die ich extra für Photoshootings gekauft hatte. Dann ging alles ganz schnell und ich hatte 3 Outfits zusammengestellt. Fuhr nach Köln um noch ein paar Accessoires zu kaufen und schickte am Abend die Outfits und Ideen an Hülya und Lisa. Beide waren zum Glück direkt hin und weg. Gegen 11 Uhr trafen wir uns dann bei mir Zuhause und nach ca. einer Stunde hatte Lisa der Hülya ein wunderbares Make-up gezaubert. Am Vortag hatte ich schon das Studio aufgebaut und es uns ein bisschen gemütlich eingerichtet. Mein Wohnzimmer war komplett umgestellt und mein Kater ziemlich verwirrt:D Dann ging es los und hier sind die Ergebnisse:

(Wie ich fotografiert habe und was ich benutzt habe, findet ihr am Ende dieses Artikels)

Wie sind die Bilder entstanden

Fotografiert habe ich mit meiner Canon 5D Mark II und ausschließlich mit natürlichem Licht. Ich habe das Glück, dass mein Wohnzimmer zur einen Seite eine sehr große Fensterfront hat. Davor habe ich das Hintergrundsystem aufgebaut. Ich hasse Blitzen, irgendwie nervt mich das auch! Auf den Bildern seht ihr immer sehr helles Licht von den Seiten, eher helle Farbflecken. Das ist kein Blitz oder Photoshop sondern eine einfach Mullbinde zum verbinden von Wunden. Diese habe ich um mein 50mm Objektiv gebunden und ab und an vor das Objektiv geschoben. Den Hintergrund habe ich schon vor einem Jahr gekauft und ist aus sehr festem Stoff. Den hänge ich dann über mein Hintergrundsystem und fertig ist mein Studio:) Den Hintergrund könnt ihr euch hier anschauen.

Fragen?

Ich freue mich auf eure Kommentare! Habt ihr Fragen? Hinterlasst mir einfach einen Kommentar oder schreibt mir eine Mail an: info@jennybartsch.de

Written by Jenny Bartsch
Portrait and Documentary Photographer

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